Yumi vermittelt von Akita in Not, eine Hündin bekommt eine neue Chance

Im August 2003 zog unser Akita Inu Welpe "Snoopy" bei uns ein. Schon sehr bald kam bei uns der Wunsch nach einem zweiten Akita auf. 2009 begannen wir dann nach einer passenden Hündin Ausschau zu halten, so wurden wir auf die Homepage Akita in Not aufmerksam. Wir entschieden uns einem Akita von dort eine Chance zu geben.

Im Dezember 2010 war es soweit, wir sahen die Bilder von Yumi und wussten, das ist der Hund, den wir suchen. Alles ging sehr schnell, da die Besitzer Yumi so schnell wie möglich vermitteln wollten.

Also sassen wir drei Tage später im Auto und fuhren aus der Schweiz nach Worms, im Gepäck unser Snoopy! Die erste Begegnung der beiden Akitas funktionierte ganz gut und so fuhr Yumi mit uns in ihr neues Zuhause.

Der Start war alles andere als einfach! Zuerst gingen wir mit beiden Hunden spazieren, da die Fahrt fast 6 Stunden gedauert hatte. Als wir anschliessend ins Haus gingen, brachte Snoopy freudestrahlend sein Lieblingsspielzeug, mit dem Ergebnis, dass Yumi ihm unweigerlich klar machte "ich bin nun hier der Chef im Haus"! Die Hunde gingen aufeinander los, wir natürlich dazwischen und dachten: na das fängt ja toll an.

Die erste Woche lag eine ziemliche Spannung in der Luft, wir mussten immer wieder eingreifen. Yumi attackierte Snoopy regelrecht und versuchte ihn permanent von uns abzuschirmen. Sie verfolgte mich auf Schritt und Tritt und buhlte um Aufmerksamkeit. Wir blieben konsequent und liebevoll, setzten klare Grenzen und hofften, dass es irgendwann eine Wendung nehmen würde.

Die gemeinsamen Spaziergänge brachten Momente der Entspannung in den Alltag. Erstaunlicherweise ließ Yumi draußen gern Snoopy den Vortritt, vieles war neu für sie und ihre Unsicherheit konnte man in vielen Situationen sehr klar erkennen.

Das Füttern war eine große Herausforderung: während Snoopy im Zeitlupentempo frisst, schlingt Yumi was das Zeug hält. Am liebsten hätte sie zuerst sein und dann ihr eigenes Futter gefressen! Wir mussten einen Sicherheitsabstand von mehreren Metern zwischen den Hunden schaffen und ständig auf der Hut sein. Da Yumi anfangs nicht bereit war, uns ihren Knochen zu geben oder uns an ihren Fressnapf zu lassen, hieß es üben üben üben. Essbare Utensilien auf dem Küchentisch Tisch wurden geklaut und auch unser Kühlschrank war nicht mehr sicher.

Es dauerte einige Zeit bis sich die Situation schließlich änderte. Kurz nach Weihnachten war es soweit, zwei spielende, schmusende Akitas, das Eis war gebrochen. Aus Freundschaft zwischen den beiden ist im Laufe der Zeit weit mehr geworden. Sie spielen sehr innig miteinander, wie sie es mit anderen Hunden in dieser Form nicht tun. Jeder der beiden hat seine ganz persönlichen tollen Qualitäten und zusammen geben sie heute ein perfektes Team beziehungsweise ein harmonisches Paar ab. Sie ergänzen sich einfach wunderbar.

Mit Yumi haben wir dann Anfang 2011 den in der Schweiz vorgeschriebenen Hundehalterkurs absolviert, zu Beginn eine Katastrophe (na ja wie das halt mit einem Akita so ist ;-) ) und am Ende als Beste abgeschnitten ;-) ;-)

Was wir heute über Yumi sagen können: sie ist ein wundervoller Akita, verschmust, treu, anhänglich, mit einem unermüdlichen Temperament. Ihre Leidenschaft ist die Mäusejagd und das sehr erfolgreich :-). Sie liebt es shoppen zu gehen und drückt sich sogar mit in die Umkleidekabine. Sie schnarcht beim Schlafen und grunzt manchmal leise ;-). Sie begleitet mich oft beim Reiten, und bei beruflichen Fortbildungen ist sie fast immer dabei. Sie liebt es mit Snoopy im Winter den Schlitten zu ziehen.

Übersetzt bedeutet Yumi Die Wundervolle und genau das ist sie!!! Vielen Dank an Akita in Not, denn ohne die Homepage wäre Yumi nie zu uns gekommen.

 

 


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